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ENLAPA steht für Energie Land Pacht und ist eine noch junge Initiative.
Unser Ziel: Investitionen in erneuerbare Energien erleichtern und ihr volles Potenzial entfesseln. Wir vernetzen die Menschen, die die Energiewende vorantreiben.
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Die Prüfung wertet Ihre Fläche gegen dieselben Geodaten aus, die auch Projektentwickler in der Vorprüfung verwenden. Sie läuft automatisch und dauert wenige Sekunden.
Grenzen und Größe kommen aus dem amtlichen Liegenschaftskataster. Zusammenhängende Flurstücke werden zusammengefasst, weil für die Wirtschaftlichkeit die nutzbare Gesamtfläche zählt und nicht die Zahl der Einzelparzellen.
Naturschutz-, Landschaftsschutz- und Wasserschutzgebiete, FFH- und Vogelschutzgebiete, gesetzlich geschützte Biotope sowie Überschwemmungsgebiete. Eine Überschneidung ist nicht automatisch ein Ausschluss, verändert aber Aufwand und Genehmigungsdauer erheblich.
Entfernung zum nächsten realistisch nutzbaren Einspeisepunkt und zum zuständigen Netzbetreiber. Der Netzanschluss ist in der Praxis der häufigste Grund, warum ein sonst geeignetes Grundstück nicht gebaut wird, und er ist zugleich der stärkste Hebel auf die erzielbare Pacht.
Lage in einem Benachteiligten Gebiet sowie in den Korridoren entlang von Autobahnen und Schienenwegen. Diese Kulissen entscheiden darüber, ob eine Fläche an der EEG-Ausschreibung teilnehmen kann, und sind damit oft ausschlaggebend für das Interesse von Entwicklern.
Ackerzahl und Bodenschätzung. Hochwertige Böden erhöhen den Rechtfertigungsdruck gegenüber der Gemeinde, geringwertige Böden sind für Freiflächenanlagen tendenziell leichter durchsetzbar.
Hangneigung und Ausrichtung. Nach Süden geneigte Flächen sind im Vorteil, starke Nordhänge und stark zergliederte Geländeformen mindern den Ertrag oder die bebaubare Fläche.
Ohne Registrierung, ohne E-Mail-Adresse und ohne dass Sie danach kontaktiert werden, solange Sie das nicht selbst auslösen.
Adresse oder Flurstücksnummer eingeben, oder die Fläche direkt auf der Karte anklicken. Die Flurstücksgrenzen werden automatisch übernommen.
Die Fläche wird gegen Kataster, Schutzgebiete, Netzdaten, Bodenschätzung und Planungskulissen geprüft. Das dauert wenige Sekunden.
Sie sehen eine Eignungseinschätzung mit den Kriterien, die dafür und dagegen sprechen, jeweils einzeln ausgewiesen statt als eine einzelne Punktzahl.
Wenn Sie möchten, können Sie die Fläche anschließend zur Pacht anbieten. Erst dann werden Kontaktdaten erhoben, und erst dann sehen geprüfte Projektentwickler Ihre Fläche.
Die Prüfung sagt Ihnen verlässlich, ob sich eine genauere Befassung mit Ihrer Fläche lohnt. Sie ersetzt nicht die Prüfung selbst.
Ja. Die Prüfung ist kostenlos, es entstehen keine Gebühren und es ist keine Registrierung erforderlich. Sie müssen weder eine E-Mail-Adresse noch eine Telefonnummer hinterlegen, um das Ergebnis zu sehen.
Für eine Freiflächenanlage werden in der Regel ab etwa 2 Hektar zusammenhängender Fläche Projekte wirtschaftlich, mit deutlich besseren Bedingungen ab 5 Hektar. Für einen Batteriegroßspeicher genügen 0,5 bis 3 Hektar, weshalb sich auch kleinere und ungünstig geschnittene Grundstücke lohnen können.
Für die reine Prüfung nicht. Für ein Pachtangebot ist die Zustimmung des Eigentümers erforderlich. Wichtig für verpachtete Flächen: Der Pächter darf die Nutzungsart nicht ohne Zustimmung des Eigentümers ändern, über ein Solarprojekt entscheidet also der Eigentümer und nicht der aktuelle Pächter.
Für Freiflächen-Photovoltaik liegen marktübliche Pachten in Deutschland typischerweise zwischen 3.000 und 5.000 Euro pro Hektar und Jahr, in netznahen Lagen bis etwa 5.500 Euro. Bei Agri-Photovoltaik sind es 1.000 bis 3.000 Euro, weil die landwirtschaftliche Nutzung weiterläuft. Batteriegroßspeicher liegen mit rund 25.000 Euro pro Hektar und Jahr deutlich höher, brauchen aber auch nur einen Bruchteil der Fläche.
Der Flächencheck nutzt amtliche Geodaten und dieselben Kriterien, die auch in der Vorprüfung eines Projektentwicklers angelegt werden. Er liefert damit eine belastbare Einschätzung, ob eine Fläche grundsätzlich in Frage kommt. Die endgültige Bewertung eines Standorts erfolgt immer im Einzelfall und schließt Punkte ein, die nicht in Geodaten stehen.
Nein, nicht von allein. Kontaktdaten werden erst erhoben, wenn Sie Ihre Fläche aktiv zur Pacht anbieten. Ohne diesen Schritt bleibt die Prüfung anonym und Ihre Fläche ist für niemanden sichtbar.
Solange Sie nur prüfen, werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Bieten Sie Ihre Fläche anschließend an, werden Ihre Angaben ausschließlich an geprüfte Projektentwickler weitergegeben, und auch das erst nach Ihrer Freigabe. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Ja. Ein laufender Landpachtvertrag schließt ein Solarprojekt nicht aus, er bestimmt aber den Zeitpunkt. Bei einem auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrag gilt nach § 594a BGB eine Kündigungsfrist, die faktisch bis zu zwei Jahre Vorlauf bedeutet. Da Projektentwicklung ohnehin mehrere Jahre dauert, lohnt sich die Prüfung auch bei laufender Verpachtung.
Die Prüfung selbst dauert Sekunden. Bieten Sie die Fläche an, melden sich interessierte Projektentwickler in der Regel innerhalb weniger Wochen. Bis zu einem unterschriebenen Pachtvertrag vergehen erfahrungsgemäß mehrere Monate, bis zum Baubeginn je nach Genehmigungslage mehrere Jahre.
Ja. Für Batteriegroßspeicher gelten andere Kriterien als für Photovoltaik: Der Flächenbedarf ist mit 0,5 bis 3 Hektar klein, dafür ist die Nähe zu einem leistungsfähigen Netzverknüpfungspunkt praktisch entscheidend. Flächen in Gewerbegebieten oder direkt an Umspannwerken sind hier besonders interessant.